28
Mrz

Handarbeit & Hobby in Köln

categories Allgemein    

So langsam erhole ich mich wieder :)

Freitag war ich das erste mal auf der H&H, angeblich der Tag an dem wenig los ist. Ich fand es schon reichlich voll und die Luft in der Halle, furchtbar trocken und stickig. Aber ich bin ja nicht zum Atmen nach Köln gefahren….

Mit Steffi bin ich ganz entspannt am Morgen von Friedberg aus erst einmal nach Frankfurt gefahren, von dort mit dem ICE direkt nach Köln Deutz. Unterwegs haben wir fleissig gestrickt und es war gut die Frühlingstupfen von Christiane zu verstricken, denn der für Köln angesagte Regen mit Sturm blieb aus. So gelangten wir trockenen Fußes in die Messehalle.

Zuerst haben wir uns im oberen Stockwerk umgeschaut, es gab einen japanischen Hersteller mit wunderschönen Stoffen, Kappo, Koppo, Koppa, ich habe den Namen vergessen. :( Nähmaschinen, Stickmaschinen, alles was das Herz begehrt.

Schließlich fanden wir den Abgang nach unten und tauchten tief in den Wollhimmel ein. Es gab viel schöne Wolle zu bestaunen, enttäuschend fand ich die Auswahl bei Sockenwolle, in kräftigen Farben bedruckt in einer Art das man außer Stinos wirklich nichts daraus stricken kann, sogar Rippen wirkten bei manchen Färbungen unruhig. Dabei stelle ich eigentlich fest dass viele Strickerinnen diese Art von Wolle gar nicht mehr mögen sondern lieber Muster stricken oder auf handgefärbte Wolle ausweichen. Aber das ist ja nur mein persönlicher Eindruck.

Nach dem Mittagessen haben wir uns auf die Suche nach Herrn Zitron gemacht, er meinte man würde sich mindestens drei- bis viermal über den Weg laufen. Dem war natürlich nicht so, die Dame in dem roten Strickmantel, den Herrn mit der Trachtenjacke, der von hinten Herrn Zitron so verblüffend ähnlich sah und andere “auffallende Persönlichkeiten” haben wir in der Tat mindestens so oft gesehen. Aber nicht Herrn Zitron. Schließlich, als wir schon fast aufgeben wollten entdeckten wir ihn gut getarnt in einer neuen Trachtenjacke…

Mit der Familie Zitron verbrachten wir noch eine gute Stunde im Restaurant in einem netten Gespräch, wir durften neue Garne befühlen (aber nicht mitnehmen) ;) um uns dann wieder auf den Weg zum Bahnhof zu begeben.

Das entsprechende Gleis fanden wir schneller als wir dachten, so dass uns noch soviel Zeit blieb vor dem Dom einen Kaffee (ich gebe es zu, es war Wasser und Kakao) zu trinken. Leider fuhr der ICE auf dem Rückweg eine Verspätung ein und wir konnten in Frankfurt nur noch die Rücklichter des pünktlich abfahrenden Anschlußzuges sehen. Da 10 Min. später ein weiterer Zug in unsere Richtung fuhr kamen wir nur leicht verspätet gegen 22.00 Uhr wieder zu Hause an.

Es war anstrengend, aber ein schöner Tag, den wir gerne jederzeit wiederholen würden, vielleicht bei einer Fahrt nach Wickede um das dortige Woll-Lager zu plündern. :)

Kommentare

Einen Kommentar hinterlassen!